Cornelis Kok

Kees Kok

Cornelis Kok (1948) studierte Theologie an der ehemaligen Katholischen Hochschule von Amsterdam. Während seines Studiums war er zwei Jahre lang Dirigent des Jugendchores der Gemeinde Martelaren van Gorcum in Amsterdam und zehn Jahre Leiter des Chores der Lucaskerk in Amsterdam-Osdorp. 1980 schrieb er seine Abschlussarbeit zu Liturgie Tussen wal en schip. Over de officieel-kerkelijke liturgievernieuwing na Vaticanum II ('Die Liturgie zwischen allen Stühlen. Über die offizielle kirchliche Erneuerung der Liturgie nach dem Zweiten Vaticanum').

Direkt danach begann er bei der Stiftung Leerhuis & Liturgie zu arbeiten, zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter und seit 2002 als Direktor. Seither hat er in den Niederlanden und in den deutschsprachigen Ländern zahlreiche Liedtage und liturgische Workshops organisiert, zwischen 1980 und 2011 an die hundertvierzig. In 'De Nieuwe Liefde' koordiniert er das Angebot im Bereich Lehrhaus & Liturgie. Zusammen mit Birgitta Kasper-Heuermann und Annette Rothenberg-Joerges arbeitet er an der Übersetzung des Repertoires der Amsterdamer Studentenekklesia ins Deutsche.

Kees Kok ist Mitglied des liturgischen Teams der Amsterdamer Studentenekklesia sowie Redakteur der Zeitschrift Nieuwe Liefde magazine und des Monatsbriefes (Maandbrief voor Leerhuis & Liturgie). In diesen Publikationen erschienen Artikel aus seiner Feder zur Theologie allgemein sowie zu einzelnen Theologen (unter anderem zu Eugen Drewermann und Harry Kuitert), zu Liturgie und Kirchenmusik, zur neueren Kirchengeschichte, zum Islam und zu verschiedenen politischen Themen. Darüber hinaus hat er drei Bücher geschrieben: De vleugels van een lied. Over de liturgische poëzie van Huub Oosterhuis, ('Die Flügel eines Liedes. Über Huub Oosterhuis´ liturgische Poesie') Ambo, Baarn 1990; Licht dat aanblijft ('Licht, das hell bleibt'), Kok, Kampen 1990 und De kunst van de liturgie ('Die Kunst der Liturgie'), Gooi & Sticht, Kampen 2004. Kees Kok ist verheiratet und hat drei erwachsene Söhne und zwei Enkelkinder.

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