Übertragungen
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> Oosterhuis im Evangelisches Gesangbuch
Theologisch hat im deutschen Sprachraum vor allem der Kölner Theologe Alex Stock viel zu Texten von Huub Oosterhuis gearbeitet. 1994 erschienen in Amsterdam neun Aufsätze von ihm unter dem Titel: Hierhin, Atem; 2011 erschien von ihm Andacht. Zur poetischen Theologie von Huub Oosterhuis. Auch in seiner noch unabgeschlossenen vielteiligen Poetischen Dogmatik (Ferdinand Schöningh Verlag, seit 1995) behandelt Stock mehrmals Oosterhuis-Texte.
Oosterhuis-Traditionen
Inzwischen haben sich seit den 1970er Jahren an verschiedenen Orten in den deutschsprachigen Ländern kleine, aber feste liturgische Oosterhuis-Traditionen entwickelt, unter anderem in Bremen unter der beseelenden Leitung des Priesters Hanns Kessler. Um ihn ist 1989 eine Gruppe entstanden – mit Annette Rothenberg-Joerges, Birgitta Kasper-Heuermann und Frans Doevelaar –, die aufs Neue angefangen hat das Werk von Oosterhuis in intensiver Zusammenarbeit mit Kees Kok, enger Mitarbeiter von Oosterhuis, zu übersetzen. Auf einen Hinweis von Hanns Kessler hin wurden dann in der Kleinen Kirche in Osnabrück ein Chor und ein Dirigent, Ansgar Schönecker, gefunden, der bereit und fähig war, die Lieder mit den neu übersetzten Texten auf CD aufzunehmen. Seit 1990 wurden sieben CDs herausgebracht.

Um die Lieder bekannt zu machen, werden seit 1999 von Amsterdam aus auch regelmäßig sogenannte Liedtage organisiert, wo sie mit Chören, Chormitgliedern und jedem anderen Interessierten einen ganzen Tag einstudiert werden. Es gibt inzwischen regelmäßig Liedtage in Bremen, Vallendar (bei Koblenz), Burg Rothenfels, Mühlheim an der Ruhr, Prien am Chiemsee und an verschiedenen katholischen Akademien.
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